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Flug nach Split in Kroatien
ein herrlicher Ausblick vom 5. Stock
vor dem Essen am Abend einen leckeren Orahovac
die Überfahrt von Drvenik nach Sućuraj
Von Stari Grad zurück nach Split
Spazieren zum Hafen von Makarska und durch die Altstadt
Das Biokovo Gebirge und eine vorzügliche LasagneUm und auf das Biokovo Gebirge
Das Hinterland des Biokovo Gebirges
Jetzt den Gipfel Sveti Jure rauf (1762m)
Die Erkletterung eines Biokovo GipfelsAls es schon Dunkel wurde gegen 21.30U wurden wir mit dem Bus von Flughafen Airport Split - der eigentlich liegt in der wunderschönen Stadt Trogir - zum Hotel Dalmacija nach Makarska gebracht. Zu spät natürlich um noch am Abendessen teilnehmen zu können. Das machte uns aber gar nichts aus. Wir wissen seit letztem jahr bescheid in diesem Land. Hier kann man noch für wenig Geld lecker essen und trinken. Sehr Aufmerksam fanden wir dennoch die "kalte Platte", die man uns auf die Kommode gestellt hat. Es war schon Dunkel, also mussten wir uns für die Aussicht vom fünften Stock des Dalmacija Hotels noch bis zum Morgen gedulden. Wir schlenterden an die Bars vorbei richtung Hafen. Es gab eine herrliche Lasagne und wir freuten uns auf einen Orahovac, das Walnuss Getränk, dass der Webmaster ein Jahr zuvor entdeckte und von dem wir uns noch eine Flasche vom Markt mitgenommen haben nach Hause. Dann wurde es gegen 02.00U Zeit ins Bett zu gehen. Am nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen noch nicht all zu Aktiv zu werden, ausser fotos zu machen und auf die Terrassen rumzuhängen und das Kroatische Essen und Trinken zu geniessen. Das Aufwachen am nächsten Morgen war wie wir das gehoffte hatten: die Adria, die Insel, das Biokovo Gebirge und ganz wichtig, ein blauer Himmel. Übrigens mal vorweg, das Wetter war die ganze Woche über hervorragend, mit Temperaturen bis zu 28ºC im Schatten. Nicht schlecht für anfang Oktober. Am Montag meinten wir nach Dubrovnik zu gelangen mit dem Linienbus der die Küste entlang fährt. Die Fahrt würde aber viel zu lange dauern, weil er bei jedem Ort abbiegt von der Hauptstrasse, der Jadranska Magistrala. Das wäre zu schade um die 5 Stunden Hinfahrt.
Da gibt es einen Gipfel der sah immer verlockend aus. Zwar hatten wir uns in den Sveti Jure verliebt, davon wussten wir aber dass der zu weit sein würde. Die Wanderung vom Mittwoch war schön aber nach einer Weile auch reiner Schwachsinn, wenn wir da weiter machen würden. Die Sonne schien zur Mittagsstund auf unseren Köpfe und weit und breit gab es keine Stelle mehr wo man Wasser kaufen konnte. Vor uns gab es inzwischen einen steilen Hang. "Wir gehen zurück! Mit nur noch die Hälfte an Wasser in einer anderthalb Literflasche, ist das auch nicht gut für die Psyche." Anita war sichtbar enttäuscht. Der Webmaster meinte aber: "Wenn du möchtest machen wir's am Freitag." Also machten wir uns wieder auf den Weg nach Makarska und gingen auch was essen in Makarska bei pizzeria Sunshine. Auf dem Weg zum Schwimmbad im Hotel, als ich in der Nähe des Parks einen Plan der Umgebung betrachtete, hörte ich einem Deutschen zu, der sich mit anderen unterhielt über eine Tour die er die Woche gemacht hatte. "Einfach genial!!! Das machen wir auch...ungefähr. Jedenfalls werden wir auch den Weg nehmen der hinter das Biokovo Gebirge läuft und den wir in 2006 auch vom Gipfel Sveti Jure sehen konnten. Später können wir dann auch noch zum Sveti Jure rauf fahren. Komm wir gehen uns einen trinken." Am nächsten tag fuhren wir schon früh los. Am Orstsende in Makarska - in richtung Dubrovnik - fuhren wir links richting Vrgorac. Dieser Weg führt auch schon mal am Eingang des Naturparks Biokovo vorbei. Da fuhren wir dieses mal noch dran vorbei. Wir gelangten inzwischen immer höher und Fernblicke wurden immer besser, bis der Weg komplett nach links biegt und das Adriatische Meer hinter uns lag. Beim Schild Kozica mussten wir nochmals links. Dann gelangten wir nach einer Weile an einer Hauptstrasse, die rechts nach Mostar führt. Da waren wir zum Zeitpunkt des schreibens dieses Reports auch schon. Wir fuhren links richtung Split. An einer Stelle wo ein Tisch und ein paar Stühle draussen standen tranken wir Kaffee für 4 Kuna, noch keine 0.50. Vom Sveti Jure hatten wir mehere schöne Fotos gemacht. Irgendwo bei Šestanovac kann man links fahren und gelangt man wieder auf der Jadranksko Magistrale an der Makarska riviera, und zwar genau da wo wir in 2006 von der Jadranska Magistrala runtergefahren sind um durch das Tal des Cetina richting Omiš und Split zu fahren. Wir fuhren noch eine Weile weiter bis nach Blato am Cetina Fluss. Da kann man auch tolle Fotos machen. In Gegensatz zu 2006 fuhren jetzt am rechten Ufer des Cetina Flusses. Von mehreren hohen Stellen bekommt man eine zauberhafte Aussicht über das Tal und der Cetina, der ein wenig weiter in die Adria mündet bei der Stadt Omiš, wo wir Mittagessen hatten. In dieser Stadt muss man sich einfach Fisch oder eine Fischsuppe bestellen. Köstlich. Der Roller brauchte inzwischen neunen Benzin. Danach machten wir uns schnell auf den Weg über die Küstenstrasse nach Makarska und das Naturpark Biokovo. Schell wieder nach links richtung Vrgorac, wie am Morgen und a war auch schon der Eingang. Wir bezahlten 30 Kuna Eintritt und der Spass konnte anfangen un 17.30U. Natuürlich hier und da Fotos machen und die Aussicht über die Inseln geniessen: Pelješac, korčula, Hvar und Brač, man kann sie alle auf ein mal von da oben sehen. Wir entdeckten auch noch der Fussweg zur Kapelle mit dem gleichen Name Sveti Jure. Im Vergleich zum vorigen Jahr, lag jetzt kein Schnee, aber bei dem Altweibersommer. Weil wir diese mal gerna am Abendessen teilnehmen wollten machten wir es nicht zu spät dort oben, aber eine kurze Weile haben wir uns schon hingesetzt. Die Fahrt runter war für Anita eine Sache auf die sie sich konzentrieren musste, erst recht auf zwei Rädern. Das Abendessen im Hotel schmeckte gut. Es hatte immer gereicht. Zwar war es nicht so vielfältig wie im Jahre zuvor auf der Insel Brač in Supetar im Waterman Supetrus Resort, aber es gab immer Fleisch oder fisch und Kartoffeln und Gemüse oder Salat. Nach en paar Betthupferl wurde es Zeit das Licht auszumachen.
© Jos van der Burgt