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Bei Anreise aus Deutschland mit der Bahn, sollte man in Herzogenrath aussteigen und zunächst zur Burg Rode spazieren. Das schafft man in 15-20 Minuten. Beim verlassen des Bahnhofs von Herzogenrath geht man rechts in die Bahnhofsstrasse. Am Ende wieder rechts in die Kleikstrasse, unter die Eisenbahnbrücke durch. Wir bleiben auf diese Strasse, die im weiteren Verlauf steigt und eine Kurve nach links macht. Wir kommen bei der burg Rode. Kurz vor der Ampel geht eine Strasse nach rechts: die Klosterratherstrasse, der Name der Abtei Rolduc im Mittelalter. Am Ende der Klosterratherstrasse geht einen Weg durch den Wald: den 's Hertogenrade Weg. Am Ende der Treppe gehen wir noch mal links und wir sehenschon die Gebäude die zur Anlage der Abtei gehören. Wer am Bahnhof von Kerkrade Zentrum aussteigt, überquert beim verlassen des Bahnhofs am besten den Museumplatz und geht hinter dem Continium Discovery Center links in die Kapellaan. Bei der Lambertuskirche sieht man auch den Markt, der ebenfalls überquert werden muss. In der Geschäftszone bitte rechts und dann links in die Kloosterraderstraat. Bei der Poststrasse direkt links und schon sind wir beim Bushof am Oranjeplein auch am Anfang der Abteiroute. Sie führt direkt nach Rolduc bzw. zum Weihnachtsmarkt in der Abtei. Das spazieren durch den Schnee und Schneefall war lustig und auch eine Seltenheit sie kurz vor Weihnachten. Für uns war es der so vielte Weihnachtsmarkt in diesem Jahr. Der meiste Krimskrams der angeboten wurde beeindruckte uns nicht mehr. Wohl genossen wir natürlich die Weihnachtliche Atmosphäre und unterhielten uns hin und wieder mal mit jemandem den wir kannten. Wir tranken in der Abtei im Keller beim "verloren zoon" moch was und machten uns wieder auf dem Weg. Was wir schon vermuteten, wurde uns bei unserer Stammkneipe café d'r Maat bestätigt: das Fussballspiel von Roda JC gegen PSV Eindhoven im Parkstad Limburg Stadion war wegen des Wetters abgesagt. Somit blieb es bei nur einem König Ludwig Weissbier und gingen wir heim.


An Sonntag den 9. Dezember besuchten wir unter anderem den Weihnachtsmarkt Magisch Maastricht in der Hauptstadt der Niederländischen Provinz Limburg. Von Kerkrade gelangt man ganz bequem nach Maastricht mit der Bahn über die Strecke die man auch die Hügellandbahn nennt. Ein interessanter Bahnhof an dem der Zug hält ist Touristenort Valkenburg, wo man den Weihnachtsmarkt in der Mergelgrotte Fluwelengrot besuchen kann. Zwei Haltestellen weiter ist Bahnhof Maastricht. Aus Aachen nimmt man am besten Veolia Bus linie 50 nach Maastricht. Alle genannten Verkehrsmittel kann man mit einem einzigen Ticket nutzen: die Tageskarte Süd-Limburg. Der Preis ist gerade mal 7,- und bis zu zwei Kinder unter 12 fahren gratis mit. Der Weihnachtsmarkt Magisch Maastricht findet statt auf dem Vrijthof. Wenn man das Bahnhofsgebäde über de Haupteingang verlässt geht man in die gegenüberliegende Strasse immer gerade aus. Was uns auf dem Weihnachtsmarkt Winterland auffiel, war der Hantier mit den Bechern. Für einen leeren Becher bekam man zunächst mal einen Chip. Den konnte man dann gegen Geld umtauschen. Das Pfand betrug 1,80. Bei zwei Bechern zu 3.60 lautete immer die Frage: haben die noch 0.40? Warum nicht einfach 2,- Becher pfand? Und noch etwas. In 2008 war es uns zum ersten mal aufgefallen, dass wir in Aachen auf dem Katschhof für einen Glühwein mit Amaretto 3,- bezahlen mussten. Als wir mit dem Euregioticket gegen Abend Maastricht erreichten betrug der Preis für einen Glühwein mit Amaretto plötzlich 4,-.
© Jos van der Burgt